International Staff Week an der UOC: Zwischen Sessions und Gesprächen
Foto: FernUniversität
Vier Tage Barcelona, viele Gespräche – und vor allem ein intensiver Austausch rund um die Schwerpunkte „Knowledge, Alliances und Technology“: Als vierköpfige Delegation der FernUniversität nahmen wir im Rahmen des Erasmus+-Programms an der International Staff Week der Universitat Oberta de Catalunya (UOC) teil, drei Beschäftigte aus dem Team Servicemanagement im ZDI und eine Beschäftigte aus der Pressestelle.
In Barcelona kamen Kolleginnen und Kollegen von zahlreichen europäischen Fern- und Online-Universitäten – Island, Zypern, Portugal, Lettland, Griechenland und Spanien – zusammen, um sich über Themen wie Künstliche Intelligenz in Studium und Lehre, Learning Analytics, digitale Prüfungen und strategische Fragen vollständig digitaler Studienmodelle auszutauschen. Schnell wurde deutlich: Viele Hochschulen stehen vor sehr ähnlichen Herausforderungen – und profitieren davon, diese gemeinsam zu diskutieren und anzugehen.
Daran setzen europaweite Allianzen wie die OpenEU an, in der zehn Hochschulen sowie weitere außeruniversitäre Einrichtungen aus ganz Europa zusammengeschlossen sind mit dem Ziel, eine inklusive, digitale und nachhaltige Bildungslandschaft zu schaffen. Die OpenEU unterstützt und begleitet Mobilitäten wie die Staff Week zwischen den Mitgliedsuniversitäten.
UOC zu 100 Prozent digital
Die UOC, eine der führenden europäischen Online-Universitäten, gab Einblicke in aktuelle Projekte rund um ki-gestützte Lernprozesse, personalisierte Studierendenbetreuung und neue didaktische Frameworks. In Workshops und Sessions ging es um den verantwortungsvollen Einsatz generativer ki, institutionelle Strategien zur Qualitätssicherung digitaler Lehre sowie um Transformationsprozesse im Bereich digitales Assessment. Dabei zeigte sich, wie stark datenbasierte Entscheidungen und kontinuierliche Weiterentwicklung auf die Unterstützung der Studierenden ausgerichtet sind – und wie konsequent die UOC ihr vollständig digitales Studienmodell weiterentwickelt.
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Neben den fachlichen Impulsen spielte der persönliche Austausch eine zentrale Rolle. Viele Gespräche entstanden nicht nur in den Sessions, sondern vor allem in den Pausen oder am Rande des Programms. Der persönliche Dialog mit Teilnehmenden machte deutlich, wie ähnlich die Fragen sind, die Hochschulen aktuell beschäftigen: Wie lassen sich digitale Studienangebote personalisieren und zugleich skalierbar gestalten? Wie kann Qualität gesichert werden? Und wie gelingt der sinnvolle Einsatz neuer Technologien?
Austausch made by FernUni
Ergänzend zum offiziellen Programm führten wir vertiefende Gespräche mit verschiedenen Bereichen der UOC: mit Kolleg:innen aus dem eLearning Innovation Center (eLinC), die für Umsetzung von ki in der Lehre spezialisiert sind, sowie mit den Library and Learning Resources zum Einsatz von ki und der Ausgestaltung des Studienmodells. Auch der Austausch zwischen Kommunikationsverantwortlichen beteiligter Hochschulen – kein offizieller Programmpunkt, kein großer Rahmen, aber ein intensives Gespräch – zeigte, wie ähnlich die Herausforderungen sind: etwa bei der Sichtbarkeit digitaler Studienangebote, der zielgruppengerechten Ansprache oder beim effizienten Einsatz begrenzter Ressourcen.
Follow-ups für Innovationsprojekte der FernUni
Die Staff Week bot nicht nur fachliche Impulse, darüber hinaus zeigten sich Perspektiven für mögliche Kooperationen und den Ausbau bestehender Netzwerke. Besonders wertvoll war der gemeinsame Blick aus unterschiedlichen Rollen – von Lehre und Didaktik über strategische Entwicklung bis hin zu Kommunikation und Vernetzung.
Über das ZDI-Team entstanden engere Kontakte zur UOC. Aktuell werden Follow-up-Sitzungen geplant, um sich künftig zwischen ZLI, ZDI, dem Projektteam LEAD:FUH und der UOC auszutauschen. In Barcelona laufen bereits vergleichbare Vorhaben mit ähnlichen Zielen.
„Die thematische Vielfalt führte zu einem intensiven Lernprozess, der meine Erwartungen weit übertroffen hat. Besonders wertvoll waren konkrete Anregungen für weitere Zusammenarbeit und mögliche Kooperationen, um gemeinsam an Lösungen für geteilte Herausforderungen zu arbeiten.“
Dr. Cristina Pozo Vicente
„Fachliche Kooperationen auf europäischer Ebene entfalten ein erhebliches Innovations- und Entwicklungspotenzial. Ein dauerhafter und systematisch gepflegter Austausch stellt hierfür eine unverzichtbare Grundlage dar.”
Ulrike Martin, ZDI/Team Servicemanagement
„Ich nehme aus dieser Woche viele Impulse und vor allem das Gefühl mit, Teil eines größeren Netzwerks, der OpenEU, zu sein. Besonders wirken die informellen Gespräche nach.“
Anja Wetter, Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
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Kommentare (1)
Habe vor ein paar Jahren aus der staff week an der UOC auch wertvolle Anregungen und nette Begegnungen "mitgenommen".