DFG-Vertrauensdozent: „Meine virtuelle Tür steht immer offen“
Torsten Zesch ist neuer Vertrauensdozent der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die FernUni: Neben dem breiten Angebot des Forschungs- und Graduiertenservices gibt es mit ihm eine persönliche Ansprechperson aus der Wissenschaft – insbesondere für Forschende in frühen Karrierephasen.
Foto: Volker Wiciok
Drittmittel sind für die Finanzierung einer freien wissenschaftlichen Forschungslandschaft in Deutschland unerlässlich. Größte Forschungsfördereinrichtung im Land ist die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). „Es ist wichtig, dass es sie gibt – die DFG steht für eine gut funktionierende und unabhängig organisierte Art, Forschungsgelder zu verteilen“, erklärt Prof. Dr. Torsten Zesch. Der Leiter der CATALPA-Forschungsprofessur Computerlinguistik ist der neue DFG-Vertrauensdozent an der FernUniversität. Übernommen hat er das Amt von der Prorektorin für Forschung und Internationales, Prof. Dr. Angela Dorrough – für die kommenden drei Jahre. „Dafür habe ich mich sehr gerne zur Verfügung gestellt.“
Eine Vertrauensdozentin oder einen Vertrauensdozenten benennen alle Hochschulen, die Mitglieder der DFG sind, aus den Reihen ihrer eigenen Forschenden. Zu Zesch‘ Aufgaben gehört es, über Fördermöglichkeiten zu informieren, vor allem Forschende in frühen Karrierephasen bei der Antragstellung zu begleiten und sie bei etwaigen Fragen und Zweifeln zu unterstützen. Außerdem ist er als DFG-Vertrauensdozent beratendes Mitglied des Rektoratsausschusses für Forschung und Nachwuchsförderung.
Schnittstelle zwischen DFG und FernUni
Die Zusammenarbeit mit der DFG läuft meist reibungslos – und wird, wie alle Drittmittelverfahren, eng vom Forschungs- und Graduiertenservice der FernUniversität begleitet und unterstützt. Sollte es dennoch einmal zu Unsicherheiten in Bezug auf die DFG kommen, können Forschende sich vertraulich an Torsten Zesch wenden. „Ich berate alle Kolleginnen und Kollegen gerne – nicht erst im Konfliktfall.“ So kommt es idealerweise erst gar nicht dazu, dass laufende Prozesse ins Stocken geraten. „Meine virtuelle Tür steht immer offen.“
In seiner neuen Funktion möchte der Professor die FernUniversität insgesamt voranbringen. Die Hochschule formuliert den systematischen Ausbau ihrer Forschungsstärke als klares Ziel. Noch stärker als bislang gilt es dabei, Forschende dabei zu unterstützen, ihre Projekte mithilfe der DFG umzusetzen. „Wir haben noch viel Potenzial“, ist sich Torsten Zesch sicher. Er freut sich darauf, die FernUniversität auf ihrem Weg zu begleiten.