Reminder: Noch bis 30.9. Online-Schulungen zu ki und IT-Sicherheit absolvieren

Jetzt mitmachen: Seit Anfang Juni laufen die Pflichtschulungen zu den Themen Künstliche Intelligenz und Informationssicherheit für alle Beschäftigten. Über 1.000 Kolleg:innen haben bereits mit Erfolg an den Schulungen teilgenommen. Wer bis jetzt noch keine Gelegenheit dazu hatte, kann das noch bis Ende September 2026 nachholen.


Foto: Muhammad Adnan - stock.adobe.com

Die FernUniversität möchte ihre besondere Rolle als führende digitale Universität stärken. Dazu gehört der kompetente Umgang mit Künstlicher Intelligenz – genauso wie ein geschärftes Bewusstsein für Themen der Informations- und Cybersicherheit. Vor diesem Hintergrund hat die Hochschule Anfang Juni verpflichtende Grundlagenschulungen gestartet. Grundlage für den Beschluss war die Rektoratssitzung am 14. April 2026. Die Online-Fortbildungen finden noch bis Ende September 2026 statt und werden als niederschwellige Selbstlernkurse über die Lernplattform Moodle angeboten. Über 1.000 Kolleg:innen haben bereits mit Erfolg an einer der beiden Schulungen teilgenommen.

Schulung Informationssicherheit Schulung Künstliche Intelligenz

Praxisnahes Wissen für den Arbeitsalltag

Die ki-Schulung soll Beschäftigte befähigen, ki-Anwendungen sinnvoll, rechtssicher und reflektiert im Arbeitsalltag einzusetzen. Gleichzeitig werden Skills vermittelt, um Chancen und Grenzen der Technologie kritisch einzuordnen. Die Schulung zur Informationssicherheit setzt den Fokus auf den verantwortungsvollen Umgang mit IT-Systemen und Daten sowie auf das Erkennen und Vermeiden von Risiken.

Erfüllung gesetzlicher Vorgaben

Neben dem fachlichen Mehrwert erfüllt die FernUniversität mit den Schulungen auch verbindliche gesetzliche Vorgaben. So verlangt die EU-ki-Verordnung, dass Beschäftigte über ausreichende ki-Kompetenzen verfügen, wenn sie entsprechende Werkzeuge im Arbeitskontext nutzen. Zudem schreibt die Vereinbarung zur Cybersicherheit NRW eine jährliche Informationssicherheitsschulung für alle Beschäftigten vor.

Überschaubarer Aufwand, flexible Teilnahme

Der zeitliche Aufwand bleibt bewusst überschaubar. Beide Schulungen werden gebündelt angeboten und zentral über Moodle organisiert. Wer bereits über entsprechende Vorkenntnisse verfügt, kann direkt zum Abschlusstest springen. Für die ki-Schulung gelten außerdem Ausnahmeregelungen: Beschäftigte mit einem vergleichbaren externen Zertifikat (nicht älter als zwei Jahre) sowie wissenschaftlich Beschäftigte mit nachgewiesener umfangreicher ki-Expertise können von der Teilnahme befreit werden. Die Informationssicherheitsschulung ist hingegen aus rechtlichen Gründen für alle verpflichtend.

Was gilt für neue Mitarbeitende und Rückkehrende?

Für Beschäftigte, die nach dem Start der Schulungen neu an der FernUniversität begonnen haben oder die aufgrund längerer Abwesenheit (Krankheit, Elternzeit o.ä.) die Schulungen bisher nicht absolvieren konnten, gelten eigene Fristen. Sie werden individuell von der Personalentwicklung kontaktiert.

Vorbild für NRW-Hochschullandschaft

Mit dem neuen Schulungskonzept unterstreicht die FernUniversität ihre Vorreiterrolle in Nordrhein-Westfalen. Als erste Hochschule im Land bietet sie in dieser Form maßgeschneiderte ki-Schulungen an – und setzt damit ein klares Zeichen für eine zukunftsorientierte und sichere digitale Arbeitskultur.

Dieser Beitrag wurde am 11. September 2026 aktualisiert.

Zum Ablauf

Zu den Kursen gelangen Sie über die folgenden Links:
Informationssicherheit
Künstliche Intelligenz

In Moodle melden Sie sich mit Ihren FernUni-Anmeldedaten via Single-Sign-On an. Beschäftigte, die bereits über Vorkenntnisse verfügen, können sich direkt am Abschlusstest versuchen, ohne die Schulungsinhalte durchlaufen zu müssen. Der Abschlusstest kann beliebig oft wiederholt werden und muss für beide Schulungen bis Ende September erfolgreich abgeschlossen werden.

Für die ki-Schulung gelten folgende Ausnahmen: Wer im Zeitraum zwischen Juni 2024 und Ende Mai 2026 an einer vergleichbaren, internen oder externen ki-Schulung teilgenommen hat und ein entsprechendes Zertifikat vorweisen kann, muss nicht an der Schulung teilnehmen, sondern hinterlegt stattdessen das Zertifikat in moodle. Eine Überprüfung und Anerkennung der externen Zertifikate erfolgt Ende September nach Ablauf der Schulungsfrist.

Wissenschaftlich Beschäftigte, die aufgrund ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit bereits über erhebliche Vorkenntnisse zur Künstlichen Intelligenz verfügen, können bei der Dekanin oder dem Dekan ihrer Fakultät einen „Dispens“ beantragen und werden nach erfolgter Zustimmung ebenfalls von der ki-Schulung befreit.

Bei Rückfragen können Sie sich an das Team der Personalentwicklung wenden: personalentwicklung

11. September 2026 | von Stephan Düppe / Benedikt Reuse | Rubrik: Dienstliches

Kommentare (2)

15.06.2026 10:37
Jörg Wasmuth
Hallo,
muss nach der erfolgreichen Teilnahme irgendetwas mit den Zertifikaten passieren oder müssen wir irgendjemandem Bescheid geben?
Grüße
16.06.2026 08:50
Markus Müller
Guten Morgen Herr Wasmuth,

nein, der erfolgreiche Abschluss wird vollautomatisch in Moodle vermerkt. Es müssen keine Zertifikate hochgeladen oder an den Vorgesetzten gesendet werden. Viele Grüße, Markus Müller

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