Campus Connect Leipzig: Neues Format, hohe Nachfrage

Campus-leipzig-tr Foto: Thomas Rosenthal
Campus Leipzig der FernUniversität im Städtischen Kaufhaus.

Mit dem Kompaktformat Campus Connect Leipzig fand im April 2026 erstmals ein neu konzipierter Studienstarttag am Standort statt – und die Nachfrage hat selbst die Organisator:innen überrascht: Geplant für rund 20 Teilnehmende, kamen am Ende 65 Studierende zum Campus.

Was neu gedacht wurde

Der Campus Connect Leipzig war kein klassisches studienbegleitendes Einzelangebot. Im Mittelpunkt standen drei Themenbereiche, die Studierende der FernUniversität konkret in ihrem Alltag begleiten:

  • Lern- und Arbeitstechniken,
  • Zeitmanagement im Fernstudium und
  • der produktive Umgang mit Künstlicher Intelligenz als Werkzeug fürs Studium.

Ergänzt wurde das Programm durch gezielte Vernetzungsmöglichkeiten vor Ort: Studierende hatten Gelegenheit, sich untereinander und mit dem Campus-Team auszutauschen, eine offene Studienberatung oder Hilfe bei der Einrichtung des Uni-WLANs in Anspruch zu nehmen – eine Angebotsdichte, die eine Anreise lohnenswert macht und Mehrwert bietet, der online so nicht gegeben ist.

Campu-connect-leipzig Foto: FernUniversität
Campus Connect Leipzig: „Workshops zu Lernstrategien, ki und Selbstorganisation treffen einen Nerv.“

Die Idee zum Format entstand am Campus Leipzig – bei der Umsetzung war das Team des Campus Berlin von Anfang an eingebunden und hat maßgeblich zum Gelingen des Tages beigetragen. Ein Beispiel dafür, wie standortübergreifende Zusammenarbeit Früchte trägt.

Ergänzt wurde das Programm durch zwei Beiträge aus dem studyFit-Team der FernUni: Dr. Moritz Kohls zeigte, wie ki konkret in Studienplanung und Lernprozess eingesetzt werden kann Und Dr.in Angela Schröder vom Schreibzentrum beleuchtete die Möglichkeiten und Grenzen von ki beim wissenschaftlichen Arbeiten. Dass zentrale Angebote der FernUniversität und Campusstandorte hier Hand in Hand wirkten, war mehr als ein organisatorisches Detail – es war ein Zeichen, wie zukunftsfähige Studierendenbegleitung aussehen kann.

Das Konzept folgt einer Erkenntnis: Präsenzangebote funktionieren dann, wenn sie konsequent an den realen Bedarfen der Studierenden ausgerichtet sind.

Was die Resonanz zeigt

Die unerwartet hohe Teilnehmendenzahl ist kein Zufall. Sie zeigt: Studierende suchen aktiv nach Angeboten, die ihnen konkret und unmittelbar weiterhelfen. Workshops zu Lernstrategien, ki und Selbstorganisation treffen einen Nerv – gerade in einem Fernstudium, das viel Eigenverantwortung fordert.

Gleichzeitig unterstreicht der Zuspruch, dass Campusstandorte eine klare Funktion haben können, wenn ihr Angebot stimmt.

Wie es weitergeht

Der Campus Leipzig wird die Erfahrungen aus dem Campus Connect auswerten und gemeinsam mit den Erfahrungen aus dem überarbeiteten Start-it-Up am Campus ein neues Kombinationsangebot entwickeln. Studienstarttage in Präsenz könnten perspektivisch eine sinnvolle Weiterentwicklung der bisherigen Campusveranstaltungen darstellen – und den Standorten ein zeitgemäßes Profil geben.

14. April 2026 | von Georg Teichert | Rubrik: Von Beschäftigten für Beschäftigte

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